Donnerstag, 27. September 2012


Lasst mich schlafen
lasst mich träumen
dort spür ich nicht die sehnsucht
das brennen des herzens
dort kann ich weinen
mich von schmerzen lösen
dort kann ich leben
was mir nicht vergönnt

Zu spät

Eine tote Seele,
erfroren,
mangels Liebe.

Verschwunden in einem Traum,
ohne Schmerzen,
keine Familie,
keine Freunde,
kein Mensch,
der zutritt,
weil man schon am Boden liegt.

Nur noch das Rauschen der Blätter in den Bäumen,
der süße Duft des Grasses und der Blumen,
Das leise Murmeln des Wassers,
das sanfte Streicheln des Windes,
die wundervollen Farben des Himmels.
Kein Schrei, den niemand hört.
Kein Schmerz, den niemand sieht.
Kein Menschen, die die Einsamkeit spüren lassen.

Arme kleine Seele
Wird dich irgendwer vermissen?

zerbrochenes glas
das glas muß schmelzen
um wieder ein ganzes zu sein
meine seele zerbrach
wie glas
vor jahren
und noch keine liebe
war heiß genug
sie wieder zu einen

Zeit der Träume
Grenzen verschwinden
Ängste fallen
Wünsche werden lebendig
Seltsames wird wahr
und wenn die Dämmerung heraufzieht,
bleibt etwas in uns zurück

Zeit der Dunkelheit

Kerzenschein erleuchtet
eine Pracht von Farben,
nur geschaffen für diese Zeit.
Die Wärme des Feuers
durchzieht gemeinsam
mit schweren Düften
das Haus.
Und die so beflügelte Phantasie
lässt die Menschen erzählen
von Geistern, Feen und Engeln.
Schau, mein Kind,
vielleicht wirst du sie sehen,
in dieser langen Nacht.

Wir sind stark
Wir sind zerbrechlich
Stütze dich auf uns
Behandle uns wie ein rohes Ei
Hör auf uns
Wir sind das Leben in dieser Welt
Frag nicht warum
Ohne uns bist du nichts

da die frage aufgekommen ist: diese worte können viele wesen dieser welt sprechen, doch männern gestatte ich     sie nicht ...

Wie kostbar ist heute
ein Lächeln
ein sanftes Wort,
dass es so selten
gegeben wird!


Wenn ich dir sage:
Dir wird nichts geschehn
bis zu dem Tag
in der Ferne
an dem deine Furcht
sich erfüllen wird
an dem auch
die Welt untergeht

Was wirst du tun?
Dein Leben bis dahin genießen?
Oder wirst du weiter
fürchten
Und deine Zeit
vergeuden


Wasser und Wind
formen ihre Umgebung
meistens
sanft anpassend,
mit der Geduld der Zeit
und erreichen dadurch
mit Vollkommenheit
ihr Ziel.

Vor vielen Jahren
abends

er kam von hinten
er tat mir nicht weh
doch ich hatte Angst
furchtbare Angst

ich wehrte mich
und als er abließ von mir
reichte er mir noch meine Brille

ich konnte nicht darüber reden
sagen, was passiert war

aber lange Zeit
gehörte die Nacht der Angst
und der Frage
was ich falsch gemacht hatte

heute weiß ich die Antwort:
nichts -
ich war lediglich
ein junges Mädchen
allein in der Dunkelheit gewesen

Vieles in den Vitrinen der Welt
ist in Verdammnis erstarrt.
Dinge, die geschaffen sind,
erst im Gebrauch ihre volle
Schönheit zu entfalten.
Sie müssen sich bewegen,
klingen, getragen, benutzt werden.
So sind sie tot.

Unvereinbarkeiten


Zuviel Muss.
Alles schnell
und viel.
Immer Leistung.
ewig jung
und schön.
Zeit wird
streng gemessen.
Nichts darf
einfach geschehn.

Und wo bleibt
der Mensch,
der kann
und darf,
der Fehler macht,
der altert,
der Zeit braucht
für die Muse,
für den Zufall,
nur für sich.

Tränen im Wind
Ungesehen
oder
vergessen
aber immer da.

Hoffnung
Nie begriffen
Scheinbar sinnlos
Aber immer da

Liebe
Selten bemerkt
Keiner weiß woher
Aber immer da

Gib nie auf
Frag nicht
Warum,
du wirst es sehen
irgendwann.


Träne um Träne

tropft still
in mein Herz.
Anders
kann ich
nicht weinen.

Bittere Tränen,
die überlaufen,
von Zeit zu Zeit.
Sie tun weh.
Linderung
gab es nie.

Vieles
trägt dazu bei.
Was kann ich tun?

Spiele

Stell alles in Zweifel

Lass dich zerfallen

Prüfe sorgfältig
wie du neu ineinander fügst

wirf weg

schaff Platz für Neues

Tu es
im Licht der Ehrlichkeit

Du wirst nie
fertig werden

Doch das
ist der Weg
zu dir selbst


Was du sagst … ich versteh es nicht.
Ich wandle im Nebel,
Irrlichter narren mich,
Ich spüre keinen Boden unter meinen Füssen.

Sei sanft zu mir,
aber verschweig nicht,
was später noch mehr schmerzt.

Sei sanft zu mir,
doch zeig mir den Stern,
auch wenn er sterben kann.

Sei sanft zu mir,
wenn du mich aus meinen Träumen holst.

Ich möchte dich nicht verlieren,
nur weil ich nicht sah, wohin ich ging.
Auch Freundschaft lebt nicht gern ungewiss.


Sehnsucht

eine Hand, die mich berührt
vertraut, sanft
sie gibt mir halt, richtet mich auf
ein Arm, um mich gelegt
leicht und stark
er gibt mir Schutz, schenkt mir Geborgenheit
weiche Lippen, die mich küssen
heiß und zart
sie geben mir Liebe, wärmen mein Herz  

Schaue auch das
Was du nicht siehst
Lass dich nicht ein
Auf den bloßen Anblick
Dahinter kann so viel sein

sanftes schwarzes Katzentier
leise und vorsichtig
gehst du durch meine Welt
wärmst mein Herz
mit deiner Zuneigung
meine Seele
erfreut sich an deiner Anmut
verzeih mir
wenn ich grob war zu dir

Oh blauer Mond
Lehre mich

Lehre mich deine Kraft,
dass ich mein Leben gehen kann.
Lehre mich deine Geduld,
dass mir das Warten nicht so lang erscheint.
Lehre mich deine Sanftheit,
dass ich nicht blind durch die Welt gehe.
Lehre mich deine Schönheit,
dass ich strahle in der Dunkelheit.

Nutze die Gegensätze
zur rechten Zeit
im rechten Maß
halte das Gleichgewicht
(es könnte dich sonst
eines Tages erschlagen)

Nur die Ahnung
Nur ein Versprechen
Der Reiz der Erwartung
Der eigenen Phantasie
Nicht zu nahe
Nicht im grellen Licht
Die Neugier nicht ganz befriedigt
Der Mensch nicht völlig entblößt

Nacht
Stille dunkle Nacht

Der Mond lächelt sanft
Der Wind streichelt mich
Die Blätter rauschen beruhigend

Die Dunkelheit hüllt mich ein
Mit Geborgenheit
Die Sehnsüchte meines Lebens erscheinen
Und werden zu Träumen

Ich spüre, dass ich bin
Ich freue mich auf den Morgen

Meine kleine Seelentrösterin,
leise kommst du zu mir,
weich, wärmend.
Und Trost schnurrend
schenkst du mir
dein kleines Herz.

Mein Verstand
weiß vieles von mir,
doch meine Seele
glaubt ihm oft nicht.
Zu häufig hat sie
von den Menschen
anderes erfahren.

Mein Herz,
verschlafen siehst du aus,
nur um zu sein,
wo ich bin.

Manche träumen einfach,
manche erleben,
und manche haben eine Ahnung,
was sein könnte.
Letzteres tut weh.
Denn man kann nicht mehr träumen
und weiß nicht,
ob man erleben wird.

Mach leer dein Herz
von all den bitteren Gefühlen
Damit du spürst
wieviel Liebe dir gegeben

Lächle, mein Kind,
lächle aus vollem Herzen.
Lass die Wärme
und das Licht
des Lächelns
sich ausbreiten.
Erfreue dich daran
und tue es
immer
und immer
wieder!

Kleine Elfe,
bringst die Menschen
zum Lachen,
treibst deine Späße
mit ihnen.
Aber du kennst auch
ihr Leid …

In Unwissenheit hast du Balsam auf
Meine Wunden gestrichen – dafür liebte ich dich.
In Unwissenheit hast du neue Wunden
Gerissen – Dafür konnte ich dich nicht hassen.

Ich wünsche für
diese eine Nacht:
eine glitzernd-weiße
Schneedecke,
einen funkelnden
Sternenhimmel,
und Ruhe
Über dem Land.
Still
sollte das Alte beendet werden,
still
das Neue beginnen.
Sternschnuppen
möchte ich noch –
auf das
gute Wünsche
in Erfüllung gehen.

Ich will nicht die Zukunft kennen.
Dieses Wissen
tötet die Freude
und
nährt die Furcht.
Ich will Neugier darauf,
wohin mein Weg mich führt.

Ich will den Sturm
Ich weiß, dass er sanft ist
Ich weiß, dass er stark ist
Ich weiß, dass er mich zerstören kann …
Weiß ich, ob er es tut?

Ich habe Sehnsucht nach damals
Als du noch in meiner Nähe warst.
Und meine Liebe
nicht ganz vergeblich schien.

Wie ein Lichtstrahl durch Wolken
lebt in mir die Erinnerung
An einen Kuss von dir.
Ich war glücklich.

Doch dann trennten sich
Unsere Wege.
Warum,
verstehe ich heute noch nicht.

Und ich
lebe mit der Sehnsucht
Und einer Liebe,
die ins Leere geht.

Ich wünschte, du wärst hier,
damit ich herausfinde,
ob ich dich heute noch liebte
und vielleicht loslassen kann.

Ich habe gewartet
ich habe gesucht
manchmal wurde mein Herz berührt
manchmal meine Seele
aber
es war nie gegenseitig
nie war Einklang
ich kann niemanden fragen
warum
vielleicht ist meine Melodie
zu leise, zu komplex
vielleicht kann sie nur
allein erklingen

Ich glaube
unter uns
gibt es noch immer
Engel, Feen und Elben.
Aber:
Schscht,
wenn du sie erkennst.

Ich bin ein Schmetterling.

Man kann mich fangen,
doch der Käfig darf auf keinen Fall zu eng sein.

Man kann meine Nähe forcieren,
wenn man meine Bedürfnisse respektiert.

Horch,
die leise-klingende Musik
das fröhlich-feine Gelächter
Das kleine Volk feiert ein Fest

Hinter mir steht ein ganzes leben
Ein leben, das du nicht kennst
Ich könnt es dir erzählen
Und trotzdem wüsstest du nicht
Wer ich bin
Du kannst nur warten
Und zuhören
Wie ich lebe, rede und denke

Gib acht
wenn du dich mit den
Gespinnsten der Lüge umgibst
Sie bestehen
aus dem gleichen Faden
der Fenris fing

Geduckt sitzt sie da,
mit langem Hals,
mehr als Aufmerksamkeit
im Blick.
Irgendwann wackelt das Hinterteil.
Sie springt los.
Doch leider war da die
Scheibe des Fensters.
Nun schaut sie
voll Sehnsucht
dem kleinen Flattertier
hinterher.

Für das Kind, das ich war

Mein Kind,
du entbehrst vieles,
was dir zustehen sollte.
Du musst viel zu früh
und zu schnell
Dinge lernen,
die andere wahrscheinlich
niemals kennen werden.
Deine Seele ist wund.

Hab Hoffnung!
Sei mutig!
Du wirst dein ganzes
Leben lang lernen
müssen und können.
Es ist nicht leicht,
doch es lohnt sich.
Es wird dich zu einem
besonderen Menschen machen.

Es wird noch viel Lachen
geben in deinem Leben,
viel Freude,
Du wirst Menschen sehr
viel nachfühlen können,
sie verstehen.
Du wirst dafür ihre Liebe erhalten.
Du wirst ihre Treue erfahren.
Du wirst wahre Schönheit kennen.

Nimm deine Tränen.
Nimm das Leuchten
Deiner Augen.
Form den Regenbogen,
der dir sagt,
dass es Leid braucht,
um Freude zu ermessen.
Dein Herz wird erblühen.
Deine Seele wird fliegen.

Es ist traurig,
wie wenig Menschen
vom Genuss der Zeit wissen.
Was wissen die Menschen
noch von der Kindheit,
als sie noch
unvoreingenommen,
mit allen Sinnen
und mit Zeit
staunend die Welt entdeckten?

Sehen sie noch wirklich
das Funkeln und Glitzern
des Wassers in der Sonne?
Ergründen sie noch
die Farbe und
die Bewegung
der Flamme?
Hören sie noch das Rauschen
der Blätter im Wind?
Erfreuen sie sich noch
am bloßen Rascheln
des Papiers?
Kennen sie noch
betäubende Stille?
Riechen sie noch
die Düfte des Frühlings?
Wissen sie, wie verschieden
allein Wasser riechen kann?
Schmecken sie noch
die Süße des Brotes,
die Bitterkeit von Kaffee?
Fühlen sie, wie
sanft der Sturm berührt?

Man muss den Sinnen
Zeit geben.
Was ist eine Sekunde
voll Adrenalin
Gegen die bleibende Wohligkeit
des Genusses.
Was nutzt es, sagen zu können,
man hat die Welt gesehen,
wenn man seine Umgebung
nicht wahrnimmt.
Wenn du wirklich Glück suchst,
nimm dir Zeit.


Es ist höchst selten,
dass ein Mensch
Dinge tun kann,
die er nicht gelernt hat.
Aber häufig verlangt man solches von ihm.

Einsamkeit

Ich fühle mich wie ein Kind.
Hilflos
Alleingelassen,
in dunkler Nacht,
bestraft.

Ich hatte eine Familie,
ich verlor sie,
als man mir die Liebe verweigerte.

Ich hatte noch Selbstwertgefühl,
ich habe es verloren,
als meine Seele mit Füßen getreten wurde.

Ich habe noch Vertrauen,
doch ich verliere es,
wenn man es zu oft enttäuscht.

Ich sehne mich nach Liebe,
doch wer liebt mich,
wenn ich nicht weiß, wie man liebt.

Ich suche nach Anerkennung,
doch wer gibt mir die,
wenn ich mich wertlos fühle.

Ich will leben,
doch wie kann ich das,
wenn ich meine Hoffnung verliere.

Meine Seele erfriert.
Mir ist so kalt.

Eines Tages werde ich wahrhaftig
müde sein
vom Leben.
Nicht eher,
nicht später
möchte ich gehen.

Ein Gefühl.

Dieses Gefühl, das Glück bedeutet und zugleich Entbehrung.
Ich möchte dein Atmen hören,
Ich möchte dich sehen,
dein Gesicht in meine Hände nehmen
und dich sanft küssen.
Mich an dich schmiegen
und auf dein Leben hören.
Ich möchte, was du bereit bist zu geben.


Ein Bild aus meiner Kindheit
unvollständig – ein Teil gelöscht
heute betrachte ich es ruhig
und frage mich
was es mit mir angerichtet hat

Du strebst nach deinen Zielen
schmerzhaft geradlinig
voller Kraft
Doch es gibt Dinge,
die kannst du nur
geschenkt bekommen

Du bist so verletzlich
Du mauerst dich ein
Und höhlst dich dabei aus
Selbst die kitzelnden Finger
Der Kinder
In den Lücken deiner Mauer
Tun dir schon weh
Doch du weißt nichts zu tun
Als weiterzumachen
Eines Tages bist du
vollkommen eingeschlossen
Man hört nur noch dein hohles Jammern im Wind
Die Menschen gehen mit Grausen an dir vorbei
Von dir bleibt Einsamkeit und Leere

Du bist gegangen.
So hat dir das Leben bestimmt keinen Spaß gemacht.
Mir bleiben Erinnerungen
An die Dinge, die du liebtest
Und daran, wie du mich in Museen und Zoos geschleppt hast.
Es war schön.
Und auch dein letzter Witz war schön.
Du hast mich zwar nicht erkannt,
aber das „he du“ war typisch für dich

die musik dröhnt in den ohren
das atmen fällt schwer
mein herz rast

die gefühle toben
die gedanken kreisen
ungeduld brennt in mir

dumpfe traurigkeit schleicht herum
ein wenig hoffnung kämpft um gehör
doch ich halte sie im zaum

der kopf wird leer
die augen blicken ins nichts
die musik dringt in mich ein


Alles ist still
Nur die Zeit hör ich verrinnen
Mein Herz ist nicht schwer, nicht leicht
Meine Augen sehen ins Leere
Meine Gedanken stehen still
Ruhe
Ein Gefühl der Ewigkeit